Das bin ich!

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Donnerstag, 3. Dezember 2009

Matthias Lang Erlangen und die BILD

BILD hat einen angeblichen Abschiedsbrief von Matthias Lang veröffentlicht:

http://www.bild.de/BILD/digital/internet/2009/11/29/schueler-vz-hacker/das-ist-der-todes-code.html

BILD erklärt nicht, woher sie diesen Abschiedbrief haben will. Sie erklärt auch nicht, warum, wenn dieser Abschiedsbrief authentisch sein soll, bisher niemand auf ihn hingewiesen hatte.

BILD erklärt auch nicht die Widersprüche, die der angebliche Abschiedsbrief zu gesicherten Aussagen von Matthias Lang enthält. So "rechnet" Matthias Lang lt. BILD-Abschiedsbrief mit 2 bis 3 Jahren Haft. Doch am Dienstag vor seinem Tod war er noch optimistisch, ging mit seinem Anwalt davon aus, dass ein Freispruch möglich sei. Ich verweise auf Inhalte eines Telefonates, das ich mit seinem Anwalt Ulrich Dost geführt habe:

http://sexualaufklaerung.at/matthias-lang-erlangen/00-overview.html

Im selben Telefonat berichtete Anwalt Dost auch davon, dass Matthias gute Sozialkonatkte in der Haft geknüpft gehabt habe und sich wohl gefühlt habe. Auch in einer früheren Untersuchungshaft hatte er schnell gute Sozialkontakte geknüpft und die Amtmospäre im "Knast" keineswegs als unangenehm empfunden:

http://www.knastblog.de/index.php/2008/04/28/15-tage-u-haft/

Ganz im Gegenteil muss man sogar annehmen, dass Matthias Lang in seinem Zuhause in Freiheit, ohne Kontakte zu seiner Familie und permanent vor dem Computer, einsamer gewesen sein dürfte als in der Haft. Warum also hätte er er Einsamkeit als ein Problem der Haft ansehen sollen???????

Auch das "Argument" dass sich innerhalb von zwei bis drei Jahren die Welt verändere, ist keines, das ein mathematisch kluger Kopf bringen würde: Sie verändert sich binnen zweier oder dreier Jahre sowieso, und ausweislich des BILD-Berichtes waren die persönlichen Lebensumstände des Matthias Lang so miserabel, dass er nach einer Haft garantiert nicht schlechter da gestanden hätte.

Ich habe auch schon eine 1:1-Kopie des BILD Berichtes gemacht, weil BILD solche Sachen gelegentlich irgendwann verschwinden lässt, werde sie auch einstellen und auch eine Kopie dieses Artikels unter:

http://sexualaufklaerung.at/matthias-lang-erlangen/00-overview.html

Ich halte den sogenannten "Abschiedsbrief", der rund einen Monat nach dem Tode des Matthias Lang erstmals erwähnt wird, und das in der BILD, für ein Machwerk des Staatsschutzes.

Winfried Sobottka

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