Das bin ich!

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Freitag, 12. Februar 2010

@ U.A.: Zwischenstand am 12. Februar 2010 und Die Linke Thüringen - Bodo Ramelow, Heidrun Sedlacik, Susanne Hennig, Frank Kuschel

Hallo, Leute!

Unsere Internetforce macht gegenüber Dezember 2009 auf vielen zusätzlichen Positionen eine Menge Dampf, so lohnt es sich aktuell u.a. auch, sich die Google-Seite #1 anzusehen für, wobei die Begriffe in Klammern optional gesetzt werden können:


GSG Wetter (Ruhr)

Geschwister-Scholl-Gymnasium Wetter (Ruhr)

Staatsanwalt Rolfes

Rechtsanwalt (Dr.) (Ralf) Neuhaus (Dortmund)

Rechtsanwalt (Rudolf) Esders (Dortmund)

Rechtsanwalt Dr. (Günter) Hopfgarten

Jugendamt Rüsselsheim

Richter Peter Kramer

Polizei Wetter (Ruhr)

und diverse andere.

Solche Positionen sind sehr wichtig, wichtiger, als uns in anderen Zusammenhängen zu engagieren, wo andere einmal zeigen können, was sie können. Ich denke da zum Beispiel an den Unmut über deutsche Polizei und Justiz, der derzeit auf Seiten der Die Linke Thüringen herrscht. Offensichtlich geschieht dort Unrecht, doch so zu tun, als entgleiste dort ein ansonsten sauberer Staat in die Unrechtsstaatlichkeit, ist natürlich absoluter Unsinn.

Vielmehr ist es wohl so, dass Die Linke Thüringen und Die Linke überhaupt sich bisher geweigert hatte, wahrzunehmen, was in der BRD betreffend Justiz und Polizei los ist, und nun, da sie selbst zu den Opfern gehört, ist das Geschrei riesengroß. Nein, dafür sollten wir nichts lockermachen, solange diese Partei sich nicht generell zu den Zuständen erklärt.

AnarchistINNen sind nicht weniger wert als hochherrschaftliche Parlamentarier der Die Linke, und was in Berlin mit Matthias Lang aus Erlangen geschah, geschah in einem Berlin, in dem Die Linke in der Regierung sitzt. Auch ist mir nicht bekannt, dass es von der Die Linke irgendwelche Solidaritätsadressen an politisch verfolgte AnarchistINNen gegeben hätte, so dass sie es gefälligst ohne unsere Hilfe ausbaden sollen, wenn es ihnen nun selbst ein wenig an den Kragen geht. :)

Schließlich sind wir keine Nutten, sondern stolze AnarchistINNen.

Wir werden uns natürlich ansehen, was dort nun abgehen wird, und natürlich hoffen wir, dass Bodo Ramelow & Co. wahre Gründe bekommen werden, sich über die Justiz und die Polizei schwarz zu ärgern. Vielleicht verstehen sie dann ja einige Dinge, die ihnen bisher zu profan erschienen, um sich damit zu befassen. Gut Holz in Thüringen! ;)

Herzliche Grüße

Euer

Winfried Sobottka, United Anarchists

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1862051_0_9223_-bitterboeser-leserbrief-ex-richter-geht-mit-seiner-zunft-ins-gericht-und-die-schweigt.html

http://anarchistenboulevard.blogspot.com/2009/12/ua-betreffend-dr-roggenwallner-und-mich.html

Impressum: http://www.winfried-sobottka.de/

Freitag, 25. Dezember 2009

@ U.A. betreffend Matthias Lang Erlangen, Juan Carlos Bresofsky Chmelir u.a.

Liebe Schwestern und Brüder!

Zwar habe ich unter http://sexualaufklaerung.at/matthias-lang-erlangen/00-overview.html
mit Internet-Explorer erstellte 1:1 Kopien des von premiumpresse.de letztlich gelöschten Interviews mit RA Ulrich Dost im Angebot:

http://sexualaufklaerung.at/matthias-lang-erlangen/telefonat-dost1.mht

http://sexualaufklaerung.at/matthias-lang-erlangen/telefonat-dost2.mht

http://sexualaufklaerung.at/matthias-lang-erlangen/telefonat-dost3.mht

http://sexualaufklaerung.at/matthias-lang-erlangen/telefonat-dost4.mht

http://sexualaufklaerung.at/matthias-lang-erlangen/telefonat-dost5.mht

dennoch erschien es mir sinnvoll, das Interview auch als normale, mit allen Browsern aufzurufende Web-Seite ins Netz zu stellen:

http://wp.me/pzW3K-Kw

Natürlich werde ich es demnächst auch auf http://www.winfried-sobottka.de/ einstellen, dort auch die Inhalte betreffend Matthias Lang Erlangen koordinieren.

Betreffend Juan Carlos Bresofsky-Chmelir ist vieles sehr interessant, gibt vieles sehr tiefe Einblicke in den Sadismus von Teilen der österreichischen Justiz usw., ist es letztlich aber entscheidend, dass er aufgrund eines in mehrfacher Hinsicht völlig unwissenschaftlichen und tendenziösen Gutachtens festgehalten wird.

Das versuchen Staatsschutz-Publikationen wie onlinezeitung24.de usw. immer wieder unter den Teppich zu kehren, indem sie ganz nach Art der publizistischen und politischen RAF-Bekämpfer mit der Formel kommen: "Der /die Gemordeten werden auch nicht mehr lebendig, deren Angehörige bekommen ihr Leid auch nicht mehr vom Halse." Auch wenn die beiden Aussagen natürlich wahr sind, so sind sie keine Begründung dafür, dass man JCBC mit Willkür festhält, waren sie keine tauglichen Begründungen dafür, die RAF-Leute schlechter zu behandeln, als man unpolitische Straftäter behandelt: Ermordete werden auch in anderen Fällen nicht wieder lebendig, auch deren Angehörige erfahren keinen realen Ersatz für den Verlust, sofern es ein solcher für sie war/ist.

Entsprechend kann man zwar noch den unsinnigen Standpunkt vertreten, dass diejenigen, die getötet haben, jedenfalls bis ans Ende ihrer Tage eingesperrt bleiben müssten, aber man kann jedenfalls nicht sagen: "Die einen, die töteten, sollen nach X Jahren freikommen, aber im Fällen wie JCBC und RAF ist Willkür in Ordnung, um das zu verhindern."

Betreffend JCBC wird es also zugleich ein Schlag gegen die Onlinezeitung24 werden, die auch noch aus anderen Gründen einen Schlag verdient hat, weil sie nämlich einen defätistischen Artikel über uns Anarchistinnen und Anarchisten publizierte.

Dieser Blog und der Wordpress-Blog werden in den Fällen Matthias Lang Erlangen und JCBC zwei der Plattformen sein, die notwendigen Belege werde ich auf one.com-Domains und - soweit möglich, bei .mht-Dateien ist es z.B. nicht möglich - unter WP zur Verfügung stellen. Weiterhin versuche ich, eine uns gewogene Person, die einen Blog unter blog.de hält, zu Publikationen zeitgleich zu bewegen, weiterhin werde ich Pressedienste einsetzen.

Diese Dinge geschehen noch in 2009, ansonsten habe ich mit TV, Roggenwallner, Onlinezeitung24 im Grunde genug zu tun, arbeite aber auch noch an Dingen außerhalb des Nets, die eventuell aber zu deutlichen Fortschritten führen und dann auch im Internet bekannt gegeben werden.

Die auch derzeit hervorragende Arbeit unserer Hackerinnen und Hacker entgeht mir keineswegs, ich verlasse mich auf sie.

Herzliche Grüße

Euer

Winfried Sobottka

Freitag, 4. Dezember 2009

Anschläge auf Polizei und BKA - 4. Dezember 2009.

Schon Georg Büchner vertrat die Auffassung, dass bewaffnete Überfälle auf Polizeistationen ein sinnvolles und legitimes Mittel gegen einen Staat seien, der demokratische Mechanismen autoritär unterdrücke und selbst kriminell handle.

Es gab Anschläge gegen Polizei in Hamburg und in Berlin, wie ich soeben erst erfahren habe:


Ich bin davon überzeugt, dass Georg Büchner diese Anschläge in Anbetracht der Zustände in Deutschland bejubeln würde, ich verweise beispielhaft auf:






Ich lehne es ab, die Akteure bei diesen Anschlägen als Verbrecher einzustufen, denn ich gehe davon aus, dass sie nichts anderes als einen wahren Rechtsstaat und eine wahre Demokratie wollen, zudem beste Gründe dafür haben, davon auszugehen, dass der Staat friedliche Kritiker seiner Verbrechen mit allen Mitteln bis hin zum Mord bekämpft, so dass nach meiner Überzeugung die Taten durch Art. 20 GG gedeckt sind.

Zweifellos haben die Täter Mut bewiesen, zweifellos Entschlossenheit. Das sind heutzutage selten vorzufindende Charakterhaltungen, die im Grundsatz hoch zu loben sind.

Nach meiner Überzeugung wäre der Staat gut beraten, von verbrecherischem Handeln und verbrecherischer Bekämpfung kritischer Opposition im Speziellen Abstand zu nehmen, denn tatsächlich muss er sich derzeit den Vorwurf gefallen lassen, dass gewalttätiges Handeln gegen ihn nach Lage aller Dinge in höchstem Maße legitim und übrigens auch legal sein dürfte.

Ich selbst möchte mich aufgrund meiner exponierten Stellung nicht näher äußern, gehe aber davon aus, dass das Handeln der Akteure in Hamburg und Berlin den Beifall aller echten Demokraten haben werde.

Mit herzlichen Grüßen nach Hamburg und Berlin

Euer

Winfried Sobottka, United Anarchists

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Mordverdacht:Täuschungsmanöver im Falle Matthias Langen

Hallo, Leute!

Immer, wenn ich hinschmeißen will, weil alle anderen feige sind, kommen die SS-Satanisten mit irgendwelchen Sachen, die mich zur Explosion bringen. Der offensichtlich getürkte Abschiedsbrief aus der BILD war wieder so ein Ding. Ich meine, dass beim Staatsschutz keine Geistesleuchten herum laufen, ist ja nichts Neues. Aber dass sie sich auch noch so provokativ schräg zur Schau stellen müssen...

Man beachte die Stilmittel: An den Haaren herbeigezogene hohle Gründe für einen Selbstmord, scheinbar ideal verpackt in einen Programmcode, doch ansonsten ein für BILD-Verhältnisse ausgesprochen sachlicher Artikel, der sogar Abstand davon nimmt, Datenklau oder Erpressung zu behaupten. Zudem werden viele sachliche Informationen geboten, nur, woher BILD den Brief haben will, warum er erst jetzt präsentiert wird - das wird unterschlagen. Mich erinnert das an den Witz, bei dem einem Kunden viel Wechselgeld gegeben wird, das ihm vorgezählt wird. Bevor ihm alles vorgezählt wurde, sagt er: "Sie brauchen nicht weiter vorzuzählen, wenn es bis hierher stimmt, dann stimmt der Rest auch."

Es sollte einen generell skeptisch machen, wenn die BILD etwas sachlich präsentiert. Wenn einem der Haken nicht sofort auffällt, muss man ihn suchen.

Jedenfalls dürfte Rechtsanwalt Ulrich Dost sich vermutlich über den Abschiedsbrief wundern, da er ja zumindest bis zum 18. November noch nicht einmal offiziell über den Tod seines Mandanten informiert war. Also, Leute: Wenn er jetzt nicht noch einmal neu darüber nachdenken sollte, ob es tatsächlich Selbstmord war, dann weiß ich auch nicht mehr, was ihn noch dazu bringen könnte.

Tatsache ist jedenfalls, dass man nicht zu solchen idiotischen Täuschungsmanövern greift, wenn man nichts zu verbergen hat.

Gruß

Winfried Sobottka

Matthias Lang Erlangen, 3x1t, Rechtsanwalt Ulrich Dost

Bei allem muss man offensichtlich davon ausgehen, dass Rechtsanwalt Ulrich Dost, Berlin, und Matthias Lang aus Erlangen die beiden einzigen anständigen Akteure in einem Drama sind, das ansonsten stinkt wie die Pest:


Sollten sie mich heute nicht ausschalten, dann gibt es am Wochenende ein Trommelfeuer im Internet. Ich habe Wut im Bauch.

Winfried Sobottka

Premiumpresse.de, 3x1t / Matthias Lang Erlangen / exit , Winfried Sobottka

Interviewer: "Winfried Sobottka, premiumpresse.de hat alle Beiträge gelöscht, die Sie über Matthias Lang geschrieben hatten, auch fast alle, die Sie über Dr. Plandor geschrieben hatten."

Winfried Sobottka: "Ich habe die wichtigsten Sachen, die ich im Anarchisten Boulevard unter WordPress und unter premiumpresse.de geschrieben hatte, gesichert. Betreffend Matthias Lang findet man sie über den folgenden Link:


Ansonsten war ich seit längerer Zeit davon ausgegangen, dass premiumpresse.de im Auftrage des Staatsschutzes tätig war. Die hatten Sachen aus dem Anarchisten Boulevard veröffentlicht, die sie ohne staatliche Genehmigung niemals hätten bringen können, ohne sich mit einer Klageflut konfrontiert zu sehen. Das war das selbe Prinzip wie im Falle des Thomas Vogel Tengen mit seinen Foren unter Brigitte-Mohnhaupt, Christian-Klar, Winfried-Sobottka und Winsobo, jeweils .de."

Interviewer: "Was bedeutet es, dass nun alles gelöscht wurde?"

Winfried Sobottka: "Gefahr für mich. Der Staat will mich aufgrund meiner Arbeiten im Falle Mord an Nadine O. :


Matthias Lang, s.o.,

aber auch in vielen anderen Fällen, wie z.B. Thomas Vogel Tengen usw. usf. los werden. Ich habe Sachen exploriert und publiziert, die weit über das hinausgehen, was man in Deutschland unter "Enthüllungsjournalismus" versteht, aufgrund der Unterstützung durch Hackerinnen und Hacker ist so manches so manchen zur Kenntnis gelangt."

Interviewer: "Welche Chancen hat der Staat, Sie los zu werden?"

Winfried Sobottka: "Keine allzu schlechten. Er kann Haftbefehle ausstellen, er türkt Beweise, arbeitet mit falschen Zeugenaussagen - objektiv ist er kaum schlechter gewappnet als es die Gestapo mit ihrer Schutzhaft war."

Interviewer: "Was wären die Konsequenzen?"

Winfried Sobottka: "Wenn es ihm gelingen sollte, meine Domains aus dem Netz zu bekommen, möglicherweise kann er meine Kennwörter abfangen, möglicherweise kann er one.com dazu bewegen, die Domains aus dem Netz zu nehmen, dann hätte er alles, was er wollte: Alle Beiträge von mir wären weg, im Internet wären jede Menge Beiträge, die mich als geistig krank erklären, nachweislich traut sich niemand, im Internet für mich einzutreten oder von mir getragene Positionen mitzutragen."

Interviewer: "Und die Hackerinnen und Hacker?"

Winfried Sobottka: "Die trauen sich nachweislich gar nichts, das kann man zum jetzigen Zeitpunkt als sichere Tatsache handeln, zudem gibt es das Phänomen der irrationalen Beseitigung kognitiver Dissonanzen, auf das der Staat setzen kann."

Interviewer: "Soll heißen?"

Winfried Sobottka: "Die Hackerinnen und Hacker wollen keinen Terror machen, sie wollen einen sauberen Staat. Sie würden es sehr gern glauben, dass der Staat sauber ist, und sie leiden sehr darunter, dass es deutliche Hinweise gibt, dass der Staat schmutzig ist. In diese Richtung geht ja auch der um rund einen Monat zu spät veröffentlichte "Abschiedsbrief" des Matthias Lang in der BILD: Geht man davon aus, dass er echt ist, dann war es Selbstmord. Viele würden das natürlich mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen, und schon wäre 3x1t kein Thema mehr. Dabei wünschen sich die Hackerinnen und Hacker den sauberen Staat so sehr, dass es sie geneigt machen kann, daran vorbeizusehen, dass der Brief einen Monat zu spät präsentiert wurde, dass die BILD nicht sagte, woher sie ihn habe, dass der Brief Dinge enthält, die nicht zu dem passen, was Matthias Lang an anderer Stelle geäußert hat. Sie können es mit einer einseitig liebenden Person vergleichen, die ständig betrogen wird, doch wenn sie von der geliebten Person in den Arm genommen wird, diese Person ihr sagt: "Ich liebe Dich doch auch!", dann glaubt sie das, allen noch so klaren Gegenbeweisen zum Trotze."

Interviewer: "Und der Mordfall Nadine O.?"

Winfried Sobottka: "Da es keine Spuren von Philipp J. am Tatort gab, kann er nicht dort gewesen sein. Da es keine Spuren irgendeiner Gegenwehr von Nadine O., weder an ihrem Körper noch an dem des Philipp J. gab, kann er sie nicht wie beschrieben bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben, ohne dass sie gefesselt gewesen wäre, wobei sie nicht gefesselt gewesen sein soll. Daran gibt es nichts zu rütteln. Aber wenn diese Dinge aus dem Internet verschwunden sind, wenn man vielleicht demnächst noch Philipp J. per BILD und /oder Fernsehen präsentiert, wie er sagt, dass er enorm darunter leide, dass er Nadine O. gemordet habe - dann sind wir wieder an dem Punkt, der irrationaler Beseitigung kognitiver Dissonanzen, also eines Widerspruches zwischen Wollen und Erkennen, eine Chance einräumt."

Interviewer: "Was hat der Staat mit Ihnen vor?"

Winfried Sobottka: "Ich tippe auf Selbstmord á lá Matthias Lang oder darauf, dass sie sagen werden, ich sei abgehauen und unauffindbar."

Interviewer: "Werden Sie sich umbringen oder abhauen?"

Winfried Sobottka: "Sollte ich in staatlichen Gewahrsam geraten, so werde ich ihn nur in Begleitung von mindestens einer Person meines Vertrauens verlassen. Umbringen werde ich mich schon gar nicht: Ich würde kämpfen, darauf können sich alle verlassen, ob es ihnen passt, oder nicht."

Interviewer: "Würden Sie empfehlen, Internetinhalte von Ihnen zu sichern?"

Winfried Sobottka: "Ich habe es oft empfohlen, aber eigentlich ist es sinnlos: Es würde sich ja doch niemand trauen, sie zu publizieren."

Matthias Lang Erlangen und die BILD

BILD hat einen angeblichen Abschiedsbrief von Matthias Lang veröffentlicht:

http://www.bild.de/BILD/digital/internet/2009/11/29/schueler-vz-hacker/das-ist-der-todes-code.html

BILD erklärt nicht, woher sie diesen Abschiedbrief haben will. Sie erklärt auch nicht, warum, wenn dieser Abschiedsbrief authentisch sein soll, bisher niemand auf ihn hingewiesen hatte.

BILD erklärt auch nicht die Widersprüche, die der angebliche Abschiedsbrief zu gesicherten Aussagen von Matthias Lang enthält. So "rechnet" Matthias Lang lt. BILD-Abschiedsbrief mit 2 bis 3 Jahren Haft. Doch am Dienstag vor seinem Tod war er noch optimistisch, ging mit seinem Anwalt davon aus, dass ein Freispruch möglich sei. Ich verweise auf Inhalte eines Telefonates, das ich mit seinem Anwalt Ulrich Dost geführt habe:

http://sexualaufklaerung.at/matthias-lang-erlangen/00-overview.html

Im selben Telefonat berichtete Anwalt Dost auch davon, dass Matthias gute Sozialkonatkte in der Haft geknüpft gehabt habe und sich wohl gefühlt habe. Auch in einer früheren Untersuchungshaft hatte er schnell gute Sozialkontakte geknüpft und die Amtmospäre im "Knast" keineswegs als unangenehm empfunden:

http://www.knastblog.de/index.php/2008/04/28/15-tage-u-haft/

Ganz im Gegenteil muss man sogar annehmen, dass Matthias Lang in seinem Zuhause in Freiheit, ohne Kontakte zu seiner Familie und permanent vor dem Computer, einsamer gewesen sein dürfte als in der Haft. Warum also hätte er er Einsamkeit als ein Problem der Haft ansehen sollen???????

Auch das "Argument" dass sich innerhalb von zwei bis drei Jahren die Welt verändere, ist keines, das ein mathematisch kluger Kopf bringen würde: Sie verändert sich binnen zweier oder dreier Jahre sowieso, und ausweislich des BILD-Berichtes waren die persönlichen Lebensumstände des Matthias Lang so miserabel, dass er nach einer Haft garantiert nicht schlechter da gestanden hätte.

Ich habe auch schon eine 1:1-Kopie des BILD Berichtes gemacht, weil BILD solche Sachen gelegentlich irgendwann verschwinden lässt, werde sie auch einstellen und auch eine Kopie dieses Artikels unter:

http://sexualaufklaerung.at/matthias-lang-erlangen/00-overview.html

Ich halte den sogenannten "Abschiedsbrief", der rund einen Monat nach dem Tode des Matthias Lang erstmals erwähnt wird, und das in der BILD, für ein Machwerk des Staatsschutzes.

Winfried Sobottka